Geriatrischer Bereich des Altenheims „Zafir Sajto“ in Kumanovo wird renoviert

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Das Altenheim „Zafir Sajto“ in Kumanovo wird im Rahmen eines Projekts, das die Einrichtung gemeinsam mit den Gemeinden Leskovac und Vranje umsetzt, eine vollständige Renovierung des geriatrischen Bereichs erhalten.

Das Projekt befindet sich in der abschließenden Vorbereitungsphase. Das öffentliche Ausschreibungsverfahren für den Beginn der Arbeiten soll voraussichtlich im September durchgeführt werden.

Der Direktor des Altenheims „Zafir Sajto“, Aleksandar Krstevski, erklärte, dass die Renovierung mehrere Bereiche des Gebäudes umfassen wird.

„Unser Heim wird eine vollständige Renovierung des geriatrischen Bereichs erhalten – von Wasser, Abwasser, Strom und Sanitäranlagen bis hin zur Ausstattung. Als Altenheim werden wir dadurch die Qualität unserer Dienstleistungen deutlich verbessern“, erklärte Krstevski.

Das Altenheim „Zafir Sajto“ ist Projektpartner, während eine Nichtregierungsorganisation aus der Gemeinde Leskovac als federführender Partner fungiert. Auch die Gemeinde Vranje und Einrichtungen aus diesen Gemeinden sind am Projekt beteiligt. Auch dort sind Aktivitäten zur Renovierung von Einrichtungen des sozialen Schutzes vorgesehen.

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Nach Angaben von Krstevski sollen die Projektaktivitäten ab dem 15. August beginnen. Das Heim in Kumanovo stellt derzeit die erforderlichen Unterlagen zusammen und bereitet sich auf die Verfahren im Zusammenhang mit den öffentlichen Ausschreibungen vor.

Derzeit sind 172 Bewohner im Heim untergebracht. Diese Zahl variiert laut dem Direktor je nach verfügbaren Unterbringungskapazitäten und Veränderungen bei der Zahl der Bewohner.

Neben der Verbesserung der Infrastruktur bleibt der Personalmangel eine der größten Herausforderungen des Heims. Laut Krstevski benötigt die Einrichtung gemäß dem Beschäftigungsplan 27 neue Mitarbeiter.

„Wir benötigen 27 Personen, aber nach den Vorschriften, die wir geprüft haben, könnte diese Zahl noch steigen. Der Gemeinderat hat grünes Licht gegeben und die Entscheidung wurde einstimmig getroffen. Sie wurde umgesetzt und an unser zuständiges Ministerium geschickt. Jetzt warten wir auf dessen Antwort, danach werden die Unterlagen an das Finanzministerium weitergeleitet“, sagte Krstevski.

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Seinen Angaben zufolge besteht der größte Bedarf an Pflegekräften. Gleichzeitig fehlen weitere Fachkräfte, die für die Betreuung der Bewohner von großer Bedeutung sind, darunter Sozialarbeiter, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten, Krankenschwestern und weiteres Fachpersonal.

„Am meisten benötigen wir Pflegekräfte, aber wir haben auch keinen Sozialarbeiter und keinen Ergotherapeuten, der für unsere Bewohner von großer Bedeutung ist und gemeinsam mit dem Physiotherapeuten dazu beitragen kann, dass alle unsere Bewohner ihre lebenswichtigen Funktionen erhalten, also selbstständig gehen, sich bewegen und essen können. Wir benötigen also sehr, sehr viele Kategorien von Mitarbeitern, aber ich denke, Ergotherapeuten, Soziologen, Sozialarbeiter, Krankenschwestern und Pflegekräfte werden besonders dringend benötigt“, fügte Krstevski hinzu.

Er betonte, dass die Arbeit im Heim kontinuierlich stattfindet und die Beschäftigten angesichts des 24-Stunden-Betriebs mit einem großen Arbeitsaufwand konfrontiert sind.

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„Es ist sehr schwierig. Unsere Mitarbeiter leisten übermenschliche Anstrengungen. Das Heim ist 24 Stunden am Tag im Dienst. Alle Mitarbeiter leisten mehr als 100 Prozent ihres Arbeitseinsatzes und helfen einander, nur damit unsere Bewohner eine qualitativ bessere Betreuung erhalten“, sagte Krstevski.

Ein zusätzliches Problem ist die medizinische Versorgung der Bewohner. Das Heim hat einen Vertrag mit einer privaten Arztpraxis, deren Arzt zweimal pro Woche kommt. Nach Angaben des Direktors sind Gesundheitsleistungen aufgrund von Änderungen der gesetzlichen Regelungen jedoch nicht mehr in gleicher Weise Bestandteil des Sozialschutzsystems wie früher.

Aus diesem Grund plant das Heim gemeinsam mit dem Altenheim für ältere Menschen in Prilep eine Initiative zur Sicherstellung eines Arztes.

Mit der Renovierung des geriatrischen Bereichs und der geplanten Verstärkung des Personals erwartet das Heim bessere Arbeitsbedingungen sowie eine höhere Qualität der Dienstleistungen und Betreuung seiner Bewohner.