Frau aus Kumanovo soll ihr Neugeborenes für 500 Euro abgegeben haben – Gegen sechs Personen wurde Anklage erhoben

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Das Innenministerium hat gegen sechs Personen Strafanzeige wegen der Organisation und Durchführung einer illegalen Kindesadoption erstattet.

Nach Angaben der Polizei wurden F.A. (63), G.K. (57), I.Sh. (35) und D.Sh. (35) aus Skopje sowie S.J. (35) aus Kumanovo und I.A. (38) aus Tetovo wegen des Verdachts auf Kinderhandel angezeigt.

Den Ermittlungen zufolge sollen F.A. und G.K. in den Jahren 2024 und 2025 eine illegale Adoption eines Neugeborenen organisiert haben.

F.A. soll ihre Position als Pflegeperson genutzt haben, um Kontakte zu interessierten Ehepaaren herzustellen. G.K. soll gemeinsam mit ihr Eltern in schwieriger sozialer und finanzieller Lage angesprochen haben, um die gesetzlich vorgeschriebenen Adoptionsverfahren zu umgehen.

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Laut Polizei wurden die Eltern dazu verleitet, ihr Neugeborenes gegen finanzielle Leistungen und andere Vorteile zur illegalen Adoption freizugeben.

Demnach soll S.J. aus Kumanovo, die mit I.A. in einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft lebte, einer illegalen Adoption ihres Neugeborenen im Austausch gegen 500 Euro und kostenlose gynäkologische Untersuchungen zugestimmt haben.

Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus wurden Mutter und Kind laut Ermittlern in das Haus von F.A. gebracht, wo das Baby von I.Sh. und D.Sh. übernommen wurde.

Weiter heißt es, dass am 17. Oktober 2025 ein Darlehensvertrag über 500 Euro zwischen D.Sh. und I.A. abgeschlossen wurde. Die Summe soll als Gegenleistung im Zusammenhang mit der illegalen Adoption gezahlt worden sein.

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Gegen die Beschuldigten wurde Hausarrest verhängt.