Customs Administration of Macedonia hat einen Versuch verhindert, eine halbe Million Euro illegal über den Tabanovce Border Crossing zu transportieren. Das Geld war in einem speziell angefertigten Versteck in einem Minibus verborgen.
Wie Boban Nikolovski mitteilte, handelt es sich um die größte Devisenbeschlagnahmung in der Geschichte der Behörde. Die Aktion wurde vom Sektor für Kontrolle und Ermittlungen über die Abteilung für operative Tätigkeiten durchgeführt.
Nach Angaben der Behörden gehörte der Minibus einer Reiseagentur aus Albanien und wurde bei der Einreise ins Land mit sieben Passagieren kontrolliert.
Das Fahrzeug wurde von einem albanischen Staatsbürger mit den Initialen J.G. gefahren, gegen den ein Verfahren eingeleitet wurde. Das Grundgericht in Kumanovo hat bereits ein Urteil gefällt.
An der Aktion waren ein mobiles Team, eine K9-Einheit sowie der mobile Scannerdienst beteiligt.
Zollbeamte bemerkten Veränderungen am Fahrzeug, woraufhin ein Zollhund auf möglichen Schmuggel hinwies.
Nach dem Scannen des Minibusses bestätigte sich der Verdacht. Inspektoren öffneten das versteckte Fach und fanden dort 14 transparente Beutel mit insgesamt 500.000 Euro.
„Die Aktion wurde schnell und effizient durchgeführt. Das mobile Team erkannte dank seiner Erfahrung sofort die Veränderungen am Fahrzeug“, erklärte Nikolovski und betonte, dass jeder Versuch des illegalen grenzüberschreitenden Bargeldtransports streng bestraft werde.
Das beschlagnahmte Geld sowie das Fahrzeug wurden dauerhaft eingezogen. Gemäß dem Gesetz wurden die Mittel der Agentur für eingezogenes Vermögen übergeben und anschließend bei der Nationalbank hinterlegt.

